Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Im Rahmen des GSE-Unterrichtes besuchte die 9. Klasse am 27. Oktober 2011 das ehemalige Konzentrationslager in Flossenbürg. Herr Helmut Bressler, Schulleiter und zugleich GSE-Lehrer dieser Klasse, hatte die Fahrt initiiert. Die Lehrkräfte Frau Renate Oppelt und Herr Josef Zaremba schlossen sich der Unterrichtsfahrt an.

 

Der Besuch ermöglichte den Schülern den unmittelbaren Kontakt mit einem der vielen Schreckensorte in der Zeit des Nationalsozialismus, wobei die Heimatnähe dieses Lagers der Sache eine besondere Note verlieh. Die Führerin erläuterte uns die Entstehung und Organisation des Lagers in Flossenbürg, das im Jahre 1938 errichtet wurde und bis 1945 für ca. 100 000 Strafgefangene zu einem Ort des Leidens und Schreckens geriet. 

 

An verschiedenen Stationen zeigte sie einfühlsam auf, wie die Gefangenen aus den verschiedensten Nationen systematisch gedemütigt und ihrer Menschenwürde beraubt  wurden. Viele Tausende überlebten das Martyrium von harter Arbeit, Hitze und Kälte in einfachen Baracken und Hunger nicht. Willkürliche Erschießungen oder schlimme Strafaktionen bei Fluchtversuchen waren weitere Auswüchse des Lagerterrors.

 

Die graue, diesige und kalte Witterung des späten Oktobertages unterstrich geradezu symbolhaft die dunkle Vergangenheit dieses Ortes, der für nachfolgende Generationen ein Mahnmal bleiben muss.